Das Zusammenleben ist für die Frauen und Kinder eine neue Erfahrung.
Die Gemeinschaft, die Gespräche und das gegenseitige Verständnis werden oft als sehr positiv erlebt.
Durch die räumliche Enge in der "Notwohngemeinschaft" von Frauen die sich in Herkunft, Alter und Religion unterscheiden, entstehen jedoch auch häufig Auseinandersetzungen.
Einmal wöchentlich findet daher eine Hausversammlung statt. Hier wird die gesamte Hausorganisation besprochen und den Frauen Gelegenheit gegeben, über Konflikte untereinander zu sprechen sowie alternative Konfliktlösungsmethoden auszuprobieren.
Das Frauenhaus ist kein Heim, in dem du beaufsichtigt und bevormundet wirst. Du lebst hier eigenverantwortlich, versorgst dich und deine Kinder und planst deinen Tagesablauf selbst.
Wir bieten dir fachliche Beratung und Unterstützung an bei der Klärung deiner momentanen Situation und für deine weitere Lebensplanung. Auch nach dem Frauenhausaufenthalt bieten wir dir Beratung und Unterstützung an.
Das Leben im Frauenhaus bedeutetet auch:
Miteinander reden, spielen, lachen und gemeinsame Aktivitäten